Besondere Einsätze

Zusammenstoß mit Streufahrzeug

 

Syrgenstein: Am heutigen Mittwoch, gegen 4.25 Uhr, kam es auf der Kreisstraße DLG 27 bei Syrgenstein zu einem tödlichen Verkehrsunfall. Ein 48-jähriger Lkw-Fahrer eines Bäckerei-Lieferwagens aus dem Ostalbkreis fuhr von Oggenhausen kommend in Richtung Syrgenstein. Dabei kam er bergab auf schneeglatter Fahrbahn ins Schleudern und auf die Gegenfahr-bahn. Dort prallte er mit einem entgegenkommenden Lkw (Streufahrzeug) zusammen.

 

Der 48-Jährige verstarb noch an der Unfallstelle. Zur genauen Klärung des Unfallhergangs wurde ein Gutachter hinzugezogen. Der 51-jährige Fahrer des Streufahrzeugs zog sich laut Polizeibericht bei dem Zusammenprall mittelschwere Verletzungen zu. Die Kreisstraße ist derzeit noch gesperrt. Eine Umleitungsstrecke ist aufgebaut.

 

Quelle: Augsburger Allgemeine

  

Achtjähriger verletzt sich in Kläranlage

 

Schwer verletzt wurde ein acht Jahre alter Bub am Samstag den 30.7.2011 in Bachhagel.

Er war zusammen mit einem Siebenjährigen auf dem Gelände der Kläranlage. Dort legte der Ältere gegen 17.50 Uhr seine Hand auf einen Betonsockel, auf dem eine mechanische Einrichtung mittels Rollenantrieb in Betrieb war. Die Hand des Kindes wurde laut Polizeibericht von der Rolle erfasst und eingequetscht.

 

Erst nachdem der Siebenjährige Hilfe geholt hatte, konnte der Antrieb durch eine Notabschaltung gestoppt werden. Zur Bergung des Kindes waren die Feuerwehren aus Bachhagel, Landshausen und Wittislingen mit circa 50 Mann im Einsatz.

 

Der schwer verletzte Bub wurde nach seiner Befreiung mit dem Rettungshubschrauber in die Uniklinik nach Ulm geflogen. Wie die Kinder in die Kläranlage gelangt sind, muss von der Polizei noch ermittelt werden.

 

Quelle: Text:Donau-Zeitung Bilder FF Bachhagel

Wenn die Erde bebt ...

 

Landkreis „Erdbeben im bayerisch-württembergischen Grenzgebiet; dadurch ausgelöst Druckabfall an der Nato-Pipeline“.

 

So hieß es am vergangenen Samstag, um 8.56 Uhr bei der Großübung der Katastrophenschutzstäbe, Freiwilligen Feuerwehren, THW, DLRG und Wasserwacht sowie Sanitätseinheiten des Roten Kreuzes. Über 400 Einsatzkräfte in den Landkreisen Dillingen und Donau-Ries sowie Heidenheim und Ostalb wurden alarmiert.

Im Übungsverlauf kamen weitere Schadensereignisse hinzu. So trat Säure bei der Firma Tegla in Landshausen aus und nebenan, bei Hauf Technik, stürzte eine Mauer ein und begrub rund 20 Menschen unter sich. Weitere Helfer mussten hinzugezogen werden.

Landräte-Lob für die Einsatzkräfte

Die Landräte Leo Schrell und Hermann Mader (Heidenheim) sowie Bürgermeisterin Ingrid Krämmel machten sich vor Ort ein Bild vom Übungsverlauf und dem Einsatz der Kräfte. Hermann Mader lobte besonders, dass „sehr viele junge Leute engagiert dabei“ seien. Zur Kooperation sagte er: „Die Zusammenarbeit zwischen Dillingen und Heidenheim war wieder sehr gut.“ Dem schloss sich Leo Schrell an, der konstatierte, dass das „Zusammenspiel hervorragend funktionierte“. Die ehrenamtlichen Kräfte, auf die man sich im Katastrophenschutz im Wesentlichen verlassen müsse, seien „hoch motiviert“. Schrell weiter: „Wir üben für den Fall, der hoffentlich nie eintritt.“

 

Die angenommene Katastrophe war ein leichteres Erdbeben, bei dem zwar zunächst keine Menschen bedroht waren, in dessen Verlauf sich allerdings Risse in den Kerosinleitungen der Bundeswehr zeigten und zwar sowohl bei der Nord-Süd-Leitung vom Birkenried bis Reistingen als auch von Aalen Richtung Neuburg im benachbarten Landkreis Donau-Ries. Die Feuerwehren waren deshalb zuerst gefordert, entsprechende Ölsperren einzurichten, was sowohl auf der Brenz (Gundelfingen) und Egau (Wittislingen), als auch im Lohgraben (Dattenhausen) und auf der Donau (Lauingen) geschah.

Erschwerend kamen dann die Schadensfälle Tegla und Hauf hinzu. Mit schwerem Atemschutz bzw. mit speziellen ABC-Schutzanzügen drangen die Helfer in die Gebäude ein, um die Chemikalien zu sichern und nach eingeschlossenen Verletzten und Vermissten zu suchen. Die Bilanz im Dillinger Landratsamts-Stab am Ende: Lecks abgedichtet, Chemikalien gesichert, eine „Tote“, 17 Verletzte erstversorgt und in die Krankenhäuser eingeliefert, ein Vermisster.

 

http://video.regio-tv.de/video_id_=30973

 

 

Eine Bildergalerie finden Sie unter www.donau-zeitung.de/bilder

 

Quelle: Donau Zeitung Online

 

Übungsdatum: 10.10.2010
Alarmierung FF Landshausen: 09:45
Eingesetztes Personal: ca. 150 (Natopipeline) und ca. 150 (Industriebrand)
Eingesetzte Einheiten: FF Bachhagel, FF Burghagel, FF Landshausen, FF Staufen, FF Syrgenstein, FF Heidenheim (Gefahrgutzug), FF Lauingen, FF Reistingen, FF Ziertheim, FF Oberbechingen, FF Haunsheim, FF Veitriedshausen, FF Untermedlingen, FF Obermedlingen, FF Bächingen, FF Peterswörth, FF Dattenhausen, FF Wittislingen, FF Unterbechingen, RK HVO Bachhagel, RK Diemanstein, RK Dillingen, RK Wertingen, THW Dillingen, Kreisbrandinspektion, Polizei, Bundeswehr-Verbindungskommando, FüGK Dillingen, FüGK Regierung von Schwaben, UG-SanEL Dillingen, UG-ÖEL Dillingen

Einfamilienhaus brennt lichterloh

 

Bachhagel: 13.48 Uhr geht der Notruf in der integrierten Leitstelle über einen Wohnhausbrand in der Klosterstraße in Bachhagel ein. Über eine Stunde später schlagen immer noch meterhohe Flammen aus dem Dach des Einfamilienhauses. „Das Problem ist, das wir nicht richtig hinkommen. Normalerweise müsste man von innen her löschen. Aber in den Dachstuhl kann wegen der Einsturzgefahr niemand mehr rein“, sagt Kreisbrandrat Frank Schmidt. 100 Hilfskräfte sind im Einsatz. Die Wehren aus Bachhagel, Syrgenstein, Landshausen, Wittislingen und Lauingen sind vor Ort.

Das Wichtigste: Die Bewohner des Hauses bleiben unverletzt. Die Eltern samt einem Sohn und einer Tochter kommen bei Familienangehörigen in Oberbechingen unter, berichtet Bachhagels Bürgermeisterin Ingrid Krämmel. Sie organisiert vor Ort die ersten Hilfeleistungen, denn die Familie hat so gut wie alles verloren. „Das Haus wird kaputt sein. Im ersten Obergeschoss allein wegen der Flammen, das Erdgeschoss wird von den Wassermassen stark mitgenommen werden“, so Frank Schmidt. „Zu der Brandursache können noch keine Angaben gemacht werden. Der Brandherd befindet sich vermutlich in einem Anbau auf der Rückseite des Gebäudes“, sagt Polizeioberkommissar Raimund Mörgenthaler. Nachdem die Schadenshöhe über 50 000 Euro liegt, wird die Kriminalpolizei mit hinzugezogen. Zahlreiche Schaulustige beobachten die Löscharbeiten fassungslos. „Sie haben alles verloren“, sagt ein Nachbar.

 

Quelle: Augsburger Allgemeine

Vereinsheim geht in Flammen auf Schaden beläuft sich auf 50000€

 

Syrgenstein: Laut Kalender war es die kürzeste Nacht des Jahres, doch für die Feuerwehren im Bachtal wurde diese noch kürzer. Um 4.40 Uhr war es gestern mit der Nachtruhe vorbei. Die Sirenen tönten in voller Lautstärke. Im Syrgensteiner Ortsteil Ballhausen standen Teile des Vereinsheims beim Fußballclub, in dem Arbeits- und Sportgeräte gelagert wurden, in vollen Flammen.

 

Das Fazit dieser kürzesten Nacht lautet: „D’Hütte“, wie sie liebevoll lange Jahre beim FC Ballhausen genannt wurde, existiert nicht mehr. Nachdem die Brandursache noch völlig unklar sei, ermittelt laut Polizeidirektion Dillingen nun die Kriminalpolizei. Johann Dittrich, Mitglied des FC Ballhausen, beziffert den Schaden auf bis zu 50 000 Euro. Den Feuerwehren aus Syrgenstein,Staufen, Landshausen und Gundelfingen war es nicht mehr möglich, den Altbau zu retten, aber sie konnten ein Übergreifen des Feuers auf das neue Vereinsheim verhindern. Mit dem Tanklöschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Syrgenstein konnte zunächst eine noch größere Katastrophe verhindert werden, bevor die Wehrmänner eine etwa 1,5 Kilometer lange Schlauchleitung zur Löschwasserversorgung verlegen konnten.

 

Kreisbrandinspektor  Michael Wörner und Kreisbrandmeister Bruno Pogorzelski waren frühzeitig vor Ort und überwachten den Einsatz.

 

Quelle: Augsburger Allgemeine

Säurelastzug stürzte um

 

Das Unglück geschah kurz nach 5 Uhr . In einer scharfen Rechtskurve im Einmündungsberich Bachhagel - Landshausen, stürzte der mit Monochlor-Essigsäure beladene LKW um und blieb auf der Seite liegen.

Da die Ladung giftig und stark ätzend war wurde von den Wehren die Unfallstelle großräumig abgeriegelt.

Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Landshausen, Bachhagel, Lauingen und

die Werksfeuerwehr Hoechst aus Gersthofen, die den gefährlichen Stoff in ein

anders Tankfahrzeug umpumpte.

Der verunglückte LKW musste mit zwei Schwerlastkränen auf die Räder gestellt werden. Es Entstand ein Gesamtschaden von ca. 100000 Mark.

Die Feuerwehr Landshausen war mit LF 8, MZF und 16 Mann ca. 9 Std. im Einsatz.

10.06.1997